Im Turnus von drei Jahren treffen sich die Lowtzow's abwechselnd in Deutschland, Dänemark oder Norwegen.
Im August 2003 fand es in Deutschland statt und wurde von Britta und Wolf-Eler aus Unna organisiert.
Am Freitag war Anreisetag für 84 Teilnehmer (13 Dänen, 17 Norweger und 2 aus Holland). Das Erfreulichste waren die immerhin 28 Kinder und Jugendlichen.
Der Freitag dient der Wiedersehensfreude dem Small-Talk und dem Gewöhnen an die englische Sprache, denn die Family-Meeting-Sprache sollte «Englisch» sein.
Britta und Wolf-Eler hatten nach Berlin eingeladen um unseren skandinavischen Gästen die sich verändernde Hauptstadt zu zeigen. Dieses taten wir mit einem eigens gecharterten Schiff von der Spree und Havel aus. Das war auch für die deutschen Teilnehmer dazu bei schönstem Wetter mit offenem Verdeck ein wunderschönes Erlebnis. Nach einem Imbiss an Bord hatte Vetter Christoph ein Quiz mit Fragen zu Berlin und der Lowtzow-Familie vorbereitet. Sieger wurde der 5-jährige Philip.
Selbstverständlich wurde, mit organisierter Führung, auch der Reichstag besichtigt. Lara, die amerikanische Freundin von Achim, zeichnete sich als Dolmetscherin für die skandinavischen Lowtzow's aus.
Um 16.00 Uhr brachte uns der Bus zurück ins Hotel. Um 19.00 Uhr begrüßten uns Britta und Wolf-Eler mit einem Cocktail zum offiziellen Familienfest. Für die Herren begann wohl der heißeste Tag des Jahres angesichts des heißen Sommers der einengenden Fliege und dem schwarzen Smoking. Wie beneideten wir die Damen in ihrer bunten Abendgarderobe und den luftigen Dekolletés. Wahrend des Diners brachten die einzelnen Familien ihre Tischreden und sonstige Informationen vor. Das Erfreulichste war, dass es keinen Sterbefall zu beklagen gab, aber einiger Nachwuchs begrüßt werden konnte. Christoph präsentierte sein gerade druckreifes Buch über die Lowtzow's, deren Güter damals und heute. Eine tolle Arbeit.
Achim stellte die von ihm eingerichtete Homepage www.lowtzow.de vor, die hoffentlich reichlich mit Info-Austausch gefüttert wird.
Albrecht berichtete über seine schwierige aber endlich glückliche Heimkehr seiner Familie nach Klaber dem Stammsitz der Lowtzow's. Von den einst 580 ha kaufte er 241 ha im Rahmen des EALGs von der BWG zurück. Durch Zupacht von weiteren 51 ha bewirtschaftet der von ihm «wiedereingerichtete» Hof Klaber nun 292 ha. Mit Freude wurde wieder die Tischrede von Henk Aandewiel für die «Non-Lowtzowiens» erwartet, mit der er immer für große Heiterkeit sorgt.
Alle Familien dankten Britta und Wolf-Eler für die gute Organisation des überaus gelungenen Treffens. Abschließend luden uns Gunvor und Ditlef 2006 ins schöne Bergen nach Norwegen ein. Wir freuen uns schon darauf.
Das Fest wurde im großen Garten zur Freiluft-Party bis in den frühen Morgen.
Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es in Richtung Heimat, nicht ohne noch Besuche auf der Rückfahrt bei dem Einen oder Anderen zu vereinbaren.
Albrecht v. Lowtzow